Martin Creed : Paintings

29. April – 25. Juni 2011

Galerie 1

Martin Creed, Work No. 1193, 2011; Acryl, Lack, Tinte, Öl und Aquarell auf Leinwand, 30,5 × 25,5 cm; 12 × 10 in.
Martin Creed, Work No. 1193, 2011; Acryl, Lack, Tinte, Öl und Aquarell auf Leinwand, 30,5 × 25,5 cm; 12 × 10 in.
  • Work No. 1151
											2011, 30,4 x 25,4 cm
											Acryl auf Leinwand
  • Work No. 1220
											2011
											Maße variabel
											Emulsionsfarbe auf Wand
  • Work No. 1219
											2011
											Maße variabel
											Emulsionsfarbe auf Wand
  • Work No. 1215
											2011, 30,4 x 25,4 cm
											Acryl auf Leinwand
  • Work No. 1209
											2011, 35,5 x 25,4 cm
											Acryl, Lack, Tinte, Öl und Aquarell auf Leinwand
  • Work No. 1208
											2011, 30,4 x 25,4 cm
											Acryl auf Leinwand
  • Work No. 1198
											2011, 30,4 x 25,4 cm
											Acryl auf Leinwand
  • Work No. 1167
											2011, 30,4 x 25,4 cm
											Acryl auf Leinwand
  • Work No. 1162
											2011, 30,4 x 25,4 cm
											Acryl auf Leinwand
  • Work No.1223
											2011
											Maße variabel
											Emulsionsfarbe auf Wand
  • Work No. 1193, 2011
											30,4 x 25,4 cm - 12 x 10 in.
											Acryl, Lack, Tinte, Öl und Aquarell auf Leinwand - Acrylic, enamel, ink, oil and watercolour on canvas

Die Johnen Galerie zeigt zum Gallery Weekend Paintings von Martin Creed. Die ausgestellten Bilder, wie auch alle Arbeiten des in verschiedensten Medien wie Film, Fotografie, Skulptur und Musik arbeitenden Künstlers, bewegen sich zwischen klaren, allgemein verständlichen Strukturen und dem Spiel des Zufalls. Der ‚geniale‘ Autor tritt zurück, indem theoretisch jeder die Arbeiten nach seiner Anleitung umsetzen könnte, was das Werk zutiefst demokratisch macht und in der Ausführung Raum für Spiel, Übung und Auswahl gibt. Einige Leinwände sind dicht gefüllt mit ineinander überleitenden waagerechten Farbstrichen, andere zeigen treppenartig aufeinandergesetzte Pinselstrich-Stapel verschiedener Stärken oder im Zick-Zack angeordnete Farbenläufe. Die Palette erstreckt sich von Grund- oder Nichtfarben wie Rot und Schwarz auf weißem Grund bis zu vielfarbigen Kompositionen. Es scheint, dass jeder Pinselstrich mit unterschiedlichem Anschlag, Rhythmus und Klangfarbe aufgetragen wurde. Die Bilder zeugen oft von freudiger Leichtigkeit, sind aber stets objektive Betrachtungen zur Kunst und führen so über das Feld der abstrakten Malerei weit hinaus. Martin Creed, (*1968 in Wakefield, GB) lebte seit seinem dritten Lebensjahr in Glasgow, Schottland, bis er 1986 sein Studium an der Slade School of Fine Art in London begann. 2001 wurde er mit dem Turner Prize ausgezeichnet. Heute lebt und arbeitet der Künstler in London und Alicudi, Italien.