Martin Creed

27. März – 17. April 2014

Martin Creed, Work No. 1831, 25,4 x 30,5 cm - 10 x 12 in., Acryl auf Leinwand
Martin Creed, Work No. 1831, 25,4 x 30,5 cm - 10 x 12 in., Acryl auf Leinwand
  • Work No. 1827, 2014, 29,6 x 21 cm - 11.7 x 8.3, Acryl auf Leinwand
  • Work No. 1828, 2014, 30,5 x 40,5 cm - 12 x 16 in., Aquarell auf Papier
  • Work No. 1829, 2014, 30,5 x 40,5 cm - 12 x 16 in., Aquarell auf Papier
  • Work No. 1830, 2012-2014, 30,4 x 25,3 cm - 12 x 10 in., Acryl auf Leinwand
  • Work No. 1832, 2014, 40,5 x 30,5 cm - 16 x 12 in., Acryl auf Aquarellpapier
  • Work No. 1833, 2014, 40,5 x 30,5 cm - 16 x 12 in., Acryl und Bleistift auf Aquarellpapier
  • Work No. 1834, 2012-2014, 30,5 x 25,4 cm - 12 x 10 in., Bleistift auf Leinwand
  • Work No. 1835, 2013-2014, 30,2 x 25,5 cm - 11.9 x 10 in., Acryl auf Leinwand
  • Work No. 1836, 2013, 30,2 x 25,1 cm - 11.9 x 9.9 in., Acryl auf Leinwand
  • Work No. 1827, 2013-2014, 30,2 x 25,3 cm - 11.9 x 10 in., Acryl auf Leinwand
  • Work No. 1838, 2013-2014, 30,3 x 25,1 cm - 11.9 x 9.9 in., Acryl auf Leinwand
  • Work No. 1839, 2014, 51 x 40,3 cm - 20.2 x 15.9 in., Acryl auf Leinwand
  • Work No. 1840, 2014, 51 x 40,5 cm - 20.2 x 16 in., Acryl auf Leinwand
  • Work No. 1841, 2014, 50,7 x 40,5 cm - 20 x 16 in., Acryl auf Leinwand
  • Work No. 1842, 2012-2014, 30,5 x 25,3 cm - 12 x 10 in., Acryl auf Leinwand
  • Work No. 1843, 2013-2014, 30,1 x 25,2 cm - 11.9 x 9.9 in., Acryl auf Leinwand
  • Work No. 1029, 2007-2010, Länge: 2 min 5 sec, 35 mm, s/w, ohne Ton
  • Work No. 1991, 2014, 520 x 100 x 100 cm - 204 x 39.4 x 39.4 in., Stahl
  • Work No. 1990, 2014, 600 x 250 x 250 cm - 19.7 x 8.2 x 8.2 ft, Küchenpapier
  • Installationsansicht
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Am 27. März 2014 eröffnet die Johnen Galerie das Rotwang Haus im Hof des Galeriegebäudes mit neuen Arbeiten von Martin Creed. Seine erste Ausstellung 2001 in der Kölner Johnen Galerie zeigte die berühmte Arbeit Lights off. Im gleichen Jahr wurde dem Künstler der international renommierte Turner Prize verliehen. 2004 zeigte die Galerie in Berlin, damals noch im gläsernen Postpavillon in der Schillingstrasse, die Installation mit Luftballons Half the air in a given space. Anlässlich des Gallery Weekends 2011 eröffnete Martin Creeds Ausstellung mit Wand- und Leinwandmalerei in der heutigen Galerie in der Marienstrasse. Im gleichen Jahr wurde auch die Dauerinstallation im Treppenhaus und das blatt-vergoldete Eingangstor von Creed für die Galerie konzipiert. Die neuen Arbeiten greifen die Höhe des neuen Raumes als Thema auf, einmal mit einer Konstruktion aus Stahl, zum anderen mit einer Pyramide aus Küchenpapier. Dazu wird ein Film gezeigt, Erection, der eine wachsende und schwindende Erektion in grösster formaler Strenge zeigt, sozusagen als mechanisches Ballett, was eine gewisse Komik nicht ausschliesst. Eine vertrocknete Rose in einem Ikeaglas, die jahrelang in einem Regal in Creeds Studio stand, hatte sich ohne künstlerischen Eingriff in eine Skulptur verwandelt. In verdreifachter Grösse und in Bronze steht sie jetzt als „unbewusstes“ Objekt in der Ausstellung. Desweiteren werden zahlreiche neue Gemälde zu sehen sein.
Noch bis zum 27. April 2014 ist eine Retrospektive mit dem Titel What’s the point of it? über Martin Creeds Schaffen in der Hayward Gallery in London zu sehen. Dazu ist auch der gleichnamige Katalog erschienen.
Martin Creed (*1968 in Wakefield, GB) lebte seit seinem dritten Lebensjahr in Glasgow, Schottland, bis er 1986 sein Studium an der Slade School of Fine Art in London begann. Heute lebt und arbeitet der Künstler in London und Alicudi, Italien.

 

Das Rotwang Haus ist ein denkmalgeschütztes Haus von 1825 im Hof des Galeriegebäudes. Aufgrund der seltenen Konstruktion des Daches steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss wurden zu einem Raum zusammengefasst, der jetzt als Ausstellungsraum genutzt wird.